Zweiter Teil des Open Source Orchesters im Java Magazin erschienen
Gestern kam mein Belegexemplar für den zweiten Teil unserer Java Magazin Reihe zu BPEL und Co (inkl. BPELUnit) bei mir an. Sieht schon schick aus ;-) Bitte dran denken, für die Beispiele das aktuelle BPELUnit 1.3.0 zu verwenden!
BPELUnit 1.3.0 freigegeben
Am Dienstag ist die neue Version 1.3.0 von BPELUnit freigegeben worden und kann über die Update Site installiert werden. Diese Version enthält eine neue wait-Aktivität, um besser zeitliche Bedingungen beim Testen überprüfen zu können und einige Bugfixes, insb. für den Apache ODE Deployer.
US-Drohnen übertragen Daten unverschlüsselt
Manchmal fragt man sich echt, welche Diletanten Software und Systeme konstruieren, aber wenn das Militär eine Drohne entwickeln lässt und diese die Videodaten unverschlüsselt überträgt, dann waren echt richtig unfähige Leute am Werk. Security 101 bitte wiederholen, setzen, sechs!!! Und am Besten, bitte, bitte, bitte, nie wieder Software schreiben...
Java Magazin Artikel erschienen: Open Source Orchester mit Apache ODE, Eclipse BPEL Designer und BPELUnit

Seit letzter Woche ist der erste Teil der dreiteiligen Serie zu Apache ODE, dem Eclipse BPEL Designer und BPELUnit im Java Magazin erhältlich. Dieser Teil beschreibt, wie man einen einfachen BPEL Prozess erstellt. Wir die Autoren haben es dann auch endlich zum ersten Mal geschafft, uns im realen Leben zu treffen. Virtuelle Zusammenarbeit ist echt gut in der heutigen Zeit möglich :-)
Internetzensur in China ist böse, aber in Europa nicht???
Schon lustig: Wenn die Chinesen eine Internetzensur gegen Pornographie machen, ist das schlimm, wenn die Europäer das tun nicht? Tja, es ist Zensur und in Deutschland sogar ausserhalb jeglicher justizialen Kontrolle. Und nein, das wird sicher nicht missbraucht oder ausgedehnt werden - wie kommen wir nur auf den Gedanken? Ich frage mich echt, wen ich bei der nächsten Wahl wählen soll. Es gibt zu wenig Politiker mit Kompetenz und einer der wenigen ist nun bei der Piratenpartei (Rede vor dem Bundestag). Zensursula und Mr. Stasi 2.0 sind mit Abstand nicht wählbar und auch in der SPD sind zu viele, die einfach keine Ahnung und keine Achtung vor rechtsstaatlichen Prinzipien haben. Aber eine dieser Parteien wird wohl oder übel den Großteil der nächsten Regierung stellen.
Online in der Schweiz
Es hat etwas gedauert, aber nun ist endlich auch meine Homepage wieder erreichbar, nachdem ich zu faul war, die Seiten nach dem Providerumzug umzukopieren. In der Zwischenzeit ist viel passiert und mittlerweile bin ich schon fast ein Vierteljahr in der Schweiz. Es ist schon erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht. Auf jeden Fall bin ich hier gut angekommen, auch wenn der Umzug schon einiges an Nerven gekostet hat. Mittlerweile bin ich auch in einem interessanten Projekt und generiere mit openArchitectureWare WSDL-Dateien aus einem Service-Repository. Ansonsten habe ich mich hier auch langsam eingelebt und meine Wohnung steht soweit auch. Die Schweiz ist ein schönes Land und vieles ist einfacher/besser als in Deutschland und nur weniges schwieriger/schlechter. Vor allem, wenn man sich mal die aktuelle Politik mit Internetzensur und Staatshilfen für jedes falsch verwaltete Unternehmen ansieht...
Dissertation veröffentlicht
Meine Dissertation mit dem Titel "An Integrated Approach for Generation in SOA Projects" ist nun beim Verlag Dr. Kovac erschienen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Informationsflüssen in der Entwicklung von SOA-Anwendungen. Dazu werden möglichst viele Informationen durch Generierung erzeugt und weitergeleitet, um den Aufwand zu senken und gleichzeitig Fehler zu vermeiden.
Weitere Informationen finden sich dazu auf der Verlagswebseite.
BPELUnit
Lange Zeit war nichts um BPELUnit geschehen. Nun wurdes zum Glück reaktiviert, das Eclipse Front-End auf Eclipse 3.4 portiert und einige kleinere Verbesserungen vorgenommen. Auf der neuen Seite bpelunit.net hat BPELUnit nun sein neues zu Hause gefunden. Damit können BPEL-Entwickler und -Prozessdesigner endlich mit Open Source-Werkzeugen ihre Prozesse testen. Dazu haben Leif, Carl und ich auch einiges an der Dokumentation getan, die nun weiter ausgebaut wird. Feedback ist natürlich immer willkommen.
dluebke@Twitter
Seit gestern habe ich nun auch einen Twitter-Account, wenn es mal schneller gehen muss.
Warum DRM eben nicht funktionieren wird
Gestern habe ich auf slashdot einen interessanten Artikel gelesen, in dem berichtet wird, dass man ein Spiel nicht mehr starten kann, weil das DRM quasi ein Selbstzerstörungsdatum hat. Für den Normalbenutzer heißt das also: Ich habe ein Spiel ganz legal gekauft und kann es nicht spielen. Und nun kann man sagen, ja, das liegt daran, weil die da halt einen Fehler gemacht haben, aber Software ist nie fehlerfrei und so wird es das DRM auch nicht sein. Genauso wie es einfach sein kann, dass die Firma ihre Authentifizierungsserver einfach abstellt (siehe diverse Online-Musikläden, die das mit ihren Kunden schon gemacht haben). Somit heißt DRM nur, dass ich etwas kaufe, mir aber nie sicher sein kann, wie lange die Software oder die Musik überhaupt benutzbar ist. Warum soll ich dann dafür Geld ausgeben?
Eigene Obama-Logos
Eine Freundin hat mich gerade auf diese tolle Seite verwiesen: obamiconme.pastemagazine.com Und da kann man echt lustige Logos von sich machen. Diese Logos sind dann in dem Stil, in dem Obama die Sticker etc. für seinen Wahlkampf gemacht hat. Aber die coolste Geschäftsidee von denen ist wahrscheinlich, dass man aus der Seite heraus diese Logos gleich auf Tassen, Mousepads etc. drucken kann :-)
BPEL-Tutorials
Ich wollte noch mal schnell Werbung in eigener Sache machen. Kai, Leif und ich sind parallel zu der SOA-Vorlesung dabei, einige Tutorials für Axis2 und BPEL/ODE zu schreiben (unten auf der verlinkten Seite). Ich denke, damit kann man schnell einen technischen Einstieg schaffen. Allerdings wird nur erklärt, wie man etwas macht, nicht warum - aber dafür ist ja auch die Vorlesung da. Mittlerweile haben auch schon Studenten von mindestens zwei anderen Unis mal nachgefragt. Also so schlecht können die Tutorials nicht sein :-)
Ending Nightmare: Apache ODE
So, mein Pick geht seit gestern. Es fehlte eine Aktivität im onMessage, die der Editor eigentlich angezeigt hatte, aber was soll's. Hat mich ja nur einige Stunden gekostet :-( Angeblich ist auch bereits ein Fix für eine saubere Fehlermeldung im trunk. Wäre jedenfalls schön :-)
Neverending Nightmare: Apache ODE
Ich weiß echt manchmal nicht, wer welche Software freigibt und wer welche Standards definiert, aber bei BPEL scheinen sich immer die zu treffen, die alles komplex machen und selber dann nicht mit dem Implementieren hinterherkommen. Ich habe mich nun schon die ganze letzte Zeit mit Apache ODE herumgeschlagen und es sind so viele einfache Fehler in der aktuellen Stable(!)-Version drin, dass ich echt nicht weiß, wer das eigentlich benutzt (bzw. benutzen kann). Das WS-Addressing für asynchrone BPEL-Prozesse nicht genutzt werden kann (ist aber in Arbeit), ist schon komisch genug, aber letzte Woche kam dann noch die Überraschung, dass zwei Variablen nicht mit XPath 1.0 (Default-Sprache in BPEL) verglichen werden können, sondern XPath 2.0 verwendet werden muss (Bug ist in Trunk gefixt). XPath 2.0 wird dafür vom Eclipse-BPEL-Editor nicht benutzt, d.h. man darf alles per Hand machen. Wer hat das mal benutzt, bevor es stable wurde? Und nun hocke ich vor einem Compiler-Fehler bezüglich eines picks, der da einfach lautet IllegalArgumentException - super. Der Stacktrace dahinter sagt auch nicht viel mehr und ich bin der Meinung, dass mein pick die richtigen Attribute hat und BPEL-konform ist. Aber vielleicht ist es auch mein Fehler - im Moment ist das nicht auszuschließen. Auf jeden Fall dachte ich, okay, dann lädst Du Dir die Sourcen runter und schaust nach, was da passiert. Problem: Um ODE bauen zu können, braucht man nicht nur eine Java-Umgebung, sondern das ganze ruby-Zeugs. Das ist ganz toll, weil ich es innerhalb von einem Tag nicht geschafft habe, buildr & co auf meinem Kubuntu zum Laufen zu bringen, weil die Kubuntu-Versionen entweder zu alt oder zu neu sind und das gem-System irgendwie doch was vergessen hat oder was falsch auflöst oder keine Ahnung. Ich will nur schauen, was er da tut und hätte gerne Eclipse-Projekte... Und dafür installier ich mir ruby mitsamt Toolchain?! Irgendwas stimmt hier nicht... Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich ein build-System mal die Tage zum Laufen bringe. Und dann natürlich mein pick selbst auch. Bin gerade etwas frustriert, was das angeht, aber ich hoffe, dass sich das in den nächsten Tagen wieder bessert :-)
Dagstuhl-Seminar Software Service Engineering
Letzte Woche war ich auf meinem ersten Dagstuhl-Seminar, welches um Software Service Engineering ging . Das "dumme" daran war allerdings, dass dieser Term noch gar nicht definiert ist. Aber alleine die Diskussion um Charakteristiken von Services und SOA allgemein und (Software) Service Engineering im speziellen war eine sehr interessante Diskussion, die am letzten Tag aufkam. Das Seminar war sehr interessant und ich habe eine Menge Leute kennengelernt. Auch thematisch war viel dabei, auch wenn es meinem Geschmack nach etwas fokussierter hätte sein können.
Was nehme ich nun aber konkret aus den drei Tagen mit? Es gibt auf jeden Fall noch eine Menge im Bereich SOA zu tun! Auch wenn einige Analysten bereits den Tod von SOA vorhergesagt haben, so glaube ich schon, dass die prinzipielle Idee überleben wird. Vielleicht wird man einiges umbenennen, um die Marketingsünden der letzten Jahre vergessen zu machen, aber es wird auch in Zukunft nötig sein, verschiedene IT-Systeme so miteinander zu verbinden, dass sie einem Geschäftsziel dienen. Ob dann Webservices oder REST verwendet wird oder ganz was anderes, ist eine sekundäre weil eher technische Frage. Dagegen sind die (entwicklungs-)prozessbezogenen Fragen, wie z.B. Testen, Governance und Servicebeschreibungen, für mich weiter noch offen und methodisch wichtiger.
Auf jeden Fall ist Dagstuhl ein sehr guter Tagungsort mit einem für mich bis dato unbekannten Konzept, was richtig gut gelungen ist. Das ganze Haus ist darauf ausgelegt, dass man miteinander redet. Es gibt viele Zimmer zum Diskutieren in kleinen Gruppen, es gibt keine Fernseher, keinen Handyempfang und eine gefühlte Abgeschiedenheit vom Rest der Zivilisation. Beste Vorraussetzungen also, um andere Forscher und Praktiker kennenzulernen und Dinge auszudiskutieren und zu besprechen. Ich würde auf jeden Fall ein zweites Mal hinfahren.
Volker Pispers hat leider zu oft recht...
Volker Pispers hat gestern mal wieder einen glanzvollen Kommentar geliefert. Und leider hat er bei vielen Dingen mehr recht als man es gerne hätte. Jedenfalls habe ich mich diese Woche auch schon gefragt, warum wir den Banken so viel Geld hinterherwerfen, zumal sie im Gegenzug dafür ihre volkswirtschaftlichen Aufgabe, nämlich das Bereitstellen von Krediten, um so ein Funktionieren der Wirtschaft zu ermöglichen, nicht erfüllen, sondern stattdessen das Geld bei sich horten. Wäre es nicht besser, die Banken einfach pleite gehen zu lassen? Das wäre der Kapitalismus, den die sich doch immer gewünscht haben. Immerhin zieht der Ackermann das auch durch. Er hat ja auch viel Schelte dafür bekommen, dass er gesagt hat, er würde sich schämen, wenn er das Rettungspaket annehmen müsste. Genauso sehe ich das auch. Die, die ihren Job nicht richtig gemacht haben, brauchen jetzt das Rettungspaket. Leider sind das so ziemlich alle. Also ziehen wir den Kapitalismus doch durch und lassen die Banken einfach insolvent gehen. Dann haben wir zwar immer noch das Problem, dass niemand die Wirtschaft finanziert, aber wir hätten genug Geld, um neue Banken zu gründen, die das tun. Das dürfte einerseits wahrscheinlich unter dem Strich billiger sein und andererseits würde es solchen Fehlkalkulationen und Missmanagement deutlich besser vorbeugen.
Weihnachtszeit ist Bastelzeit
Eigentlich hätte es ja in dem letzten halben Jahr viel zu schreiben gegeben über politische Schatten (wie diverse Schäuble-Aktionen) und Sonnenseiten (die Wahl Obamas), aber vielleicht hole ich das noch nach. Heute habe ich jedenfalls an meinem Modul weitergebastelt. Der eine ESU-Servo war irgendwie tot und den werde ich einschicken, aber ich habe ihn heute gegen einen neuen ersetzt. Das Stromkabel, welches ich beim Weichensäubern abgerissen habe, ist auch wieder angelötet und ich habe auf dem Modul die Schienen weiter eingeschottert. Nun würde ich gerne für die Oberleitungsmasten bohren, aber ich glaube, dass meine Nachbarn lieber schlafen wollen (es ist gerade 00:50h). Trotzdem tat es gut, endlich mal ein Stück weitergekommen zu sein.
Bundestag fordert mehr Einsatz gegen Internet-Zensur weltweit (heise)
So so, der Bundestag fordert also mehr Einsatz gegen Internet-Zensur - und das auch noch weltweit. Ich denke, wir haben mit der aktuellen Regierung und einer Politikergeneration, die von Technik und Internet im Schnitt wenig Ahnung hat, erstmal im Zeitalter von "Sicherheitsgesetzen" und permantenter Bedrohung durch "Terroristen" genug zu tun, ein unzensiertes Internet in Deutschland zu verteidigen. Was da die Chinesen tun, ist mir eigentlich relativ egal. Aber Frankreich hat ja auch tolle Ideen, wie man unter Umgehung von normalen Gerichten industrielle Interessen ohne wirkliche Beweispflicht durchsetzen kann. Das interessante an all den Dingen, sei es nun Sperren gegen Terroristen, Nazis oder File-Sharer, ist, dass man inhaltlich den Internetverkehr überwachen muss. Und siehe da, damit sind wir schon automatisch beim Überwachungsstaat. Aber nun kommen ja die Leute, die sagen, man habe ja nichts zu befürchten und ausserdem werden die Daten ja nur für die angegebenen Zwecke verwendet. Wer aus Toll-Collect und der aktuellen sowie der vergangenen Telekom nichts gelernt hat, der tut mir echt Leid. Aber um es noch einmal deutlich zu sagen: Daten, die gesammelt werden, werden immer benutzt werden - egal von wem und egal für was - weil sie einfach verfügbar sind.
Politiker und Technik
Auch wenn sich Schäble und Zypries ja sehr anstrengen viel an Dummheit unter dem Mantel der Terrorismus- und Kinderpornobekämpfung zu machen, so toppen uns die Amis immer noch. Ein Poltiker schlägt nun vor, Dateitransfers aufgrund von Dateinamen zu filtern. Tja, das ist der ultimative Filter. Schade, dass China den nicht so in seiner großen Firewall implementiert hat, denn dann wäre das ein deutlich freieres Land. Mal abgesehen von der ellenlangen false-positive-Liste, die zwangsläfig dadurch erzeugt werden muss.
Nachlese...
Ich hatte heute doch noch einiges an Zeit und habe ein wenig mein Archiv nach den Dingen durchsucht über die ich noch schreiben wollte. Die sind nun schon ziemlich alt, daher nur ein paar Stichpunkte:
- Verfassungsschützer wünschen sich Ausweispflicht für Internet-Cafes, denn in China ist ja auch alles viel sicherer. Dazu wollen die Verfassungsschützer (deren Job sicherlich viel einfacher ist, wenn die Verfassung weiter so ausgehölt wird, weil es dann nichts mehr zu beschützen gibt) auch Echtzeitbewegungsdaten von Handys erfassen... unglaublich! Ich wäre dafür einfach mal die nächsten Jahre kein Gesetz mehr zu erlassen, welches die Privatsphäre weiter einschränkt und zu überprüfen welche solcher bereits erlassenen Gesetze man getrost wieder streichen kann. Und BTW: Bitte den Bundestrojaner und all so etwas gleich auch wieder einstampfen!
- Should RIAA Investigators Have To Disclose Evidence? Tja, die Antwort auf die Frage, ob man vor Gericht die Methodik für die Ermittlung von verdichteten Daten angeben muss, wenn man sie verwenden will, sollte ganz einfach sein: JA. Wie soll sonst ein Richter (oder in Amiland eine Jury) denn wissen, was die Daten sagen? Wie soll man sonst als Gegenpartei die Zahlen widerlegen können? Aber genauso wie die Frage, ob der Quelltext für Wahlmaschinen offengelegt werden muss (Tipp: Die Antwort ist die gleiche!), scheint es einigen Leuten nicht wirklich einzuleuchten...
- Schweizer Datenschutzbeauftragter bringt Logistep vor Gericht: Ist schon cool, wenn man tausende von personenbezogenen Datensätzen beschafft und dann dummdreist meint, dass der Datenschutzbeauftragte nicht zuständig sei. Die Klage ist die einzige passende Antwort und doch leider viel zu wenig.
- Noch ein Grund mehr für ein starkes Wirtschaftswachstum ;-) ...
- ... aber nicht zu früh gefreut, denn man(n) muss trotzdem fleissig sein.
- Windows Home Server verliert vermutlich noch bis Juni Daten, wären dann ja auch erst 7 Monate... cooler Server, den will ich auch lieber statt eines Linuxservers zu Hause haben *IRONIE* Wobei ich mich frage, was für eine verkorkste Architekturentscheidung dahinterstehen muss, wenn der Zugriff aufs RAID übers Netzwerk Datenverlust verursachen kann, aber ein lokaler nicht?!
- Psst, nicht dem Schäble oder der Zypries sagen, ansonsten kriegen wir alle noch einen Herzschrittmacher.
- Ist das nicht ein Fall für den Verbraucherschutz? Entweder es ist eine Flatrate oder nicht. Was ist an dem Wort FLATRATE im Gegensatz z.B. zu einem limitierten Freivolumen so schwer zu verstehen? Etwas irreführende Werbung würde ich sagen. Aber die bei Congster sind da nicht die einzigen mit so einer Praxis...
Lobbyisten schreiben Gesetze selber
Hmm, folgender Focus-Artikel ist zugleich erschreckend als auch erhellend. Kurzzusammenfassung: Lobbygruppen und Firmen bezahlen Mitarbeiter, die sie umsonst an Ministerien ausleihen, um dort Gesetze zu schreiben. Nicht nur, dass das ein absoluter Skandal ist und so ziemlich jede demokratische Legitimierung in den Ministerien vernichtet, so erklärt es doch auch einige Gesetze in den letzten Jahren, die die Industrie gegenüber den "normalen Bürgern" unheimlich bevorzugt hat, wie z.B. die Gesetze zur Urheberrechtsreform, die Musikkonsumenten zugunsten der Musikindustrie benachteiligt hat.
Aber ich würde mich auch gerne bezahlen lassen, um einige Gesetze zu machen. Hätte da schon einige Ideen, die auch sicherlich nicht so hirnrissig sind, wie einige Gesetze, die da in den letzten Jahren rausgekommen sind.
Ein Leserkommentar zu diesem Artikel war ebenfalls interessant. Der Kommentar war, dass wohl jede Demokratie eine Halbwertszeit habe, bis sich die Politiker soweit zu einer eigenen Gruppe verselbstständigt haben, so dass von Demokratie eigentlich keine Rede mehr sein kann. Und so unrecht hat er wohl leider nicht, wenn man sich das anschaut, denn Gesetze für den Bürger wurden schon lange keine mehr gemacht, wir leben in einem Staat, in dem die Gesetze noch nicht mal Juristen alle wirklich klar sind und wo viele Leute nicht das Gefühl haben, dass sich durch Wahlen wirklich etwas ändert. Vielleicht wäre es daher mal gut, nicht nur ein paar Reförmchen zu machen, sondern einmal alles auf den Prüfstein zu stellen. Verbot von Fraktionszwang, konsequente Offenlegung von Nebenjobs, Diäten werden von einer anderen Institution festgesetzt, Gesetze müssen explizit und dokumentiert nachverfolgbar auf das Grundgesetz oder übergeordnete Gesetze gestaltet werden... Wäre doch schon mal ein Anfang!
Wilder-Video veröffentlicht
Während ich in Spanien war, hat Wilder sein Islamvideo veröffentlicht und weltweit ist das Geschrei groß. Dabei trifft der Spiegel-Kommentar meiner Meinung nach den Nagel eher auf den Kopf: Der demokratische Westen hat bisher keine Idee, wie er mit dem (aggressiveren) Islamismus umgehen soll. Das Video ist ja nun keine Fiktion, sondern zeigt Tatsachen und Bestandteile des Islam, wie er in einigen Gegenden ja nun wirklich gelebt wird. Und diese Dinge sind allesamt kritikwürdig - genauso wie die Tatsache, dass der Zeichner der Mohamed-Karrikaturen immer noch zu seiner Sicherheit jede Woche umziehen muss. Das sind Dinge, die jeder, dem die Freiheit und Demokratie wichtig sind, abstoßend finden muss, aber wir tun nichts dagegen, sondern sagen oftmals wirklich, dass wir selber Schuld seien, weil wir den Islam "provoziert" hätten, was absoluter Blödsinn ist! Wir haben Meinungsfreiheit und JEDER (egal wo), der irgendeine Art von Todesdrohung formuliert gehört elimiert - aber nicht umgebracht. Die Frage ist nur wie, denn dazu müsste die westliche Welt endlich einmal geschlossen auftreten, um solche Leute wirklich zu isolieren und umschädlich zu machen. Aber das wird neben den Resourcenkonflikten (u.a. mit Russland) eine entscheidende Frage für unsere Zukunft sein.
Männer können Frauen wirklich nicht verstehen...
Alle Männer können aufatmen: Nein, auch die anderen verstehen laut einer Studie das andere Geschlecht nicht. Dabei wird lustigerweise platonische Kommunikation zu Sexueller und Sexuelle zu Platonischer umgedeutet. Jetzt muss nur noch jemand herausfinden, wie Geschlechter doch noch miteinander leben können ;-)
"Amerika vor der Rezession - deutsche Wirtschaft boomt"
Laut einigen Berichten, u.a. diesen in der Süddeutschen steht es um die deutsche Wirtschaft momentan nicht so schlecht, auch wenn wir in guter deutscher Tradition schon wieder dabei sind, alles Positive zu zerreden und so das Negative herbeizaubern. Stattdessen trifft es primär die Wirtschaft der USA, wo ja auch die ganzen Immobilien-Kredite verrammscht worden sind. So sollte es auch sein, auch wenn einige Banken das in Deutschland meinten mitfinanzieren zu müssen, was mich bei öffentlichen Banken dann doch den Kopf schütteln lässt. Die hätten mal lieber hier in Deutschland weiter investieren sollen oder das Geld in Kredite an Neugründungen anlegen sollen, von denen die ganze deutsche Gesellschaft etwas hat, weil sich solche Banken (ja, vor allem auch nun für ihre Milliardenlöcher) auf deutsche Steuergelder stützen. Und so hoffen wir mal, dass auch weiterhin die Krise in der Finanzwirtschaft nicht auf die Realwirtschaft überträgt, wobei es schon interessant zu sehen ist, dass die Finanzwirtschaft scheinbar nicht real ist. Und das Metahandeln mit und über Geld scheint auch nicht mehr real zu sein, wenn man bedenkt wieviele Milliarden da so verbrannt werden konnten, ohne dass das jemanden groß anfangs gejuckt hätte. Hier besteht sicherlich noch Reformbedarf mit einigen guten Ideen wie man Banken wieder dazu kriegt das zu tun, was sie eigentlich sollen: nämlich Geld zwischen Sparern und Kreditnehmern vermitteln.
Kubuntu + Thunderbird + HTML-Mails
Krankheit kann auch so seinen Vorteil haben, vor allem wenn man kaum denken kann und deswegen sich leichten Problemen zuwendet. Neben dem Korrekturlesen von anderen Doktorarbeiten (naja, so viel zu leichten Problemen), habe ich heute endlich mein Thunderbird auf meinem Kubuntu so eingestellt, dass HTML-Mails endlich angezeigt werden, so wie das in einer Normalinstallation auch immer sein sollte. Ich bin kein Freund von HTML-Mails, aber wenigstens RSS-Feeds sollten die Webseiten darstellen und auch das ging nicht. In den Optionen wird man leider nicht fündig, sondern man muss die erweiterten Optionen (Bearbeiten / Optionen / Konfiguration Bearbeiten) bemühen und dann dort den Schlüssel mailnews.display.html_as auf 0 setzen.
"Grundrechte bei Zypries und Schäuble nicht in guten Händen"
Manchmal passieren auf dieser Welt noch Wunder, z.B. dass ich mit Frau Leutheusser-Schnarrenberger einer Meinung bin. Aber sie hat recht, wenn Sie sagt, dass sowohl Zypries als auch Schäble ein sehr komisches Verhältnis zu unseren Grundwerten und damit zu unserer Verfassung und der Demokratie im Allgemeinen haben. Das wievielte Mal kassiert eigentlich jetzt das Bundesverfassungsgericht eins dieser "Anti-Terror-Gesetze", die nichts bewirken, aber unseren Rechtstaat aushöhlen? Ich finde, man sollte eine Regierung spätens bei einem zweiten solchen Urteil absetzen (und zwar ohne Pensionsanspruch, also entsprechend einer fristlosen Kündigung!). Aber so eine Regelung haben wir leider nicht. Aber wenigstens haben wir im Gegensatz zu den Amis ein oberstes Gericht, was dann nach einiger Zeit diesen Irrsinn beiseite fegt. Zum Kotzen sind dann allerdings so Überschriften wie die auf Focus Online "Richter erfreuen Opposition und Musikpiraten". Genau, Grundrechte schützen nämlich nur Verbrecher (es fehlen noch die Terroristen und Kinderpornos, die habt ihr vom Focus diesmal leider vergessen). Und das alles, wo die Statistiken und Analysen bisher sagen, dass die ganze Speicherei nichts, aber auch nichts bringt. Naja, nichts stimmt nicht ganz, sondern 0,002% (s. MPI Gutachten). Dafür geben die ganzen Telekommunikationsfirmen jährlich 500 Millionen aus, die die Verbraucher zahlen dürfen (vll demnächst ja auch die Steuerzahler). Also bitte, setzt Schäble und Zypries ab - damit die BRD auch weiterhin eine Demokratie bleibt!
Abgeschaut: 8 Blickwinkel
Gestern waren wir wieder im Kino und diesmal stand der Film "8 Blickwinkel" auf dem Programm. Um es kurz zu machen: Es ist ein richtig guter Film! Die Story dreht sich um ein Attentat auf einen fiktiven amerikanischen Präsidenten. Das klingt erstmal abgedroschen, aber der Film fängt aus der Sicht eines Secret Service Agents um 12h mittags an. Nach dem Attentat beginnt der Film wieder um 12h, allerdings diesmal aus einer anderen Perspektive. So wird der Film quasi 6x gestartet und man erfährt immer wieder erstaunliche Dinge, so dass es nie langweilig wird (auch wenn ich das beim dritten Neustart schon zwischenzeitlich dachte). Ganz im Gegenteil kommen immer wieder erstaunliche Wendungen in dieselbe Handlung, bis der Film fulminant endet. Wer spannende und durchaus auch schnelle Filme mag, der sollte sich den hier unbedingt ansehen!
Virtualisierung vs. Closed Source
Es ist schon einige Zeit her, dass ich mir dieses Thema für die Homepage notiert habe, aber es ist immer noch aktuell. Letztendlich ist der Aufhänger ein Artikel in der Computerzeitung, der es sogar auf die ersten Seite einer Ausgabe geschafft hat. Der Inhalt war kurz zusammengefasst, dass Virtualisierung von Rechnerhardware mittels Software wie z.B. VMWare und Xen an sich eine schöne und kostensparende Sache ist, wenn, ja wenn da nicht das ganze Problem mit dem Lizenzmanagement wäre. Und ja, da hat der Artikel recht und ich möchte in keiner Firma für das Softwarelizenzmanagement zuständig sein, denn es ist definitiv eine Aufgabe, die viel Zeit (und damit für Firmen viel Geld) kostet. Alleine bei ein paar Rechnern zu wissen, was darauf installiert ist, welche Lizenz mit welchem Schlüssel man da hat, und das ganze wieder zu löschen, wenn Rechner ausrangiert werden, ist keine Arbeit die Freude macht. Dies wird bei virtualisierter Hardware, wo mehrere Betriebssysteme auf einem PC laufen, die alle eine eigene Lizenz brauchen (inkl. den Anwendungen darauf), sicherlich nicht besser. Aber einen Moment... Ich habe auch schon so relativ wenig Stress mit kommerzieller Software, denn ich benutze kaum welche. Das meiste, was bei mir zu Hause läuft ist frei Software: angefangen von Linux über OpenOffice und Firefox kann ich alles so oft installieren wie ich möchte. Virtualisierung scheint also deutlich leichter und kostengünstiger zu sein, wenn man freie Software einsetzt! Und das würde ich bei meiner Firma definitiv auch tun - auch mit nicht-virtualisierter Hardware.
Abgeschaut: Das Beste kommt zum Schluß
Heute war ich im Kino und, wie unschwer zu erraten ist, im Film "Das Beste kommt zum Schluß". Um es vorweg zu nehmen: Es ist ein sehr guter und bewegender Film, dessen Tragik zwischendurch einigem Witz weicht. Der Film handelt von zwei grundverschiedenen Menschen, die durch Zufall die letzten Monate ihres Lebens zusammen gehen und dabei nicht nur die Welt sondern letztendlich auch sich selbst kennenlernen. Es ist ein Film mit schönen Landschaften, sehr gegensätzlichen Charakteren und Lebensphilosophien, mit schnellen Autos, aber vor allem mit der unausweichlichen Endlichkeit des menschlichen Lebens und implizit der Frage, was ein erfülltes Leben wohl ist. Auch wenn jeder seine Antwort selber auf diese entscheidende Frage finden muss, so lohnt sich der Film allemal, denn er ist wirklich gut gemacht und die Handlung ist trotz des von Anfang an bekannten Endes bei weitem nicht vorhersehbar.
Rechtsstaat mit Abhören ohne Durchsuchungsbeschluss?
Nein, ich glaube nicht. Und auch wenn dies sicherlich eine der Fantasien von Schäuble für Deutschland ist, so hoffe ich, dass wir niemals amerikanische Verhältnisse bekommen werden. Das coole daran ist, dass eine Beschwerde gegen das Gesetz vom höchsten amerikanischen Berufungsgericht abgelehnt wurde, weil die Kläger nicht beweisen konnten, dass sie durch das strenggeheime Programm abgehört worden sind. Eine tolle Logik. Ich mache alles geheim (auch gegen die eigenen Bürger, weil eine Demokratie ja keine Transparenz braucht) und niemand kann sich dagegen beschweren, weil ja niemand beweisen kann, dass er betroffen ist. Stasi lässt grüßen. Ich jedenfalls werde, wenn ich denn ins Ausland gehe, in einen demokratischen Staat gehen.
Warum die Amis ein Glaubwürdigkeitsproblem haben...
Man lese einfach mal die aktuellen Nachrichten und werde dort sehen, dass die amerikanische Demokratie in noch vielfätigerer Weise nicht so demokratisch ist, wie man sich das im "Alten Europa" so unter Demokratie vorstellen mag. Jedenfalls verbinden wir mit Demokratie automatisch auch Menschenrechte, was aber die Amerikaner (zumindestens ihr Präsident scheinbar nicht so sieht. Und so wird wohl eine der wenigen sinnvollen Gesetzesinitiativen in den letzten Jahren in den USA, nämlich ein Folterverbot, wohl einfach vom Präsidenten gekippt werden. Und das nennt man Menschenrechte und Demokratie? Na danke, dass diese Menschen sich für den Vorreiter und Kämpfer der westlichen Demokratie halten...
Gefunden: "The pair of words 'almost compatible' is almost meaningless"
Wie wahr, wie wahr... Ich weiß jetzt nicht, ob ich diese Fundstelle für alle lustig ist, aber die Informatiker wird sie sicherlich erheitern:
"The pair of words 'almost compatible' is almost meaningless - for many technical purposes, compatibility is a binary thing. 'Compatible', on the other hand, can have several meanings."
aus: C++ FQA Lite - Big Picture Issues
Gefunden: Jobs in Xing
Ich war mal wieder auf meinem Xing-Profil und es ist schon interessant was für Qualifikationen man für Programmierjobs mitbringen muss. Aber vielleicht ist es auch einfach etwas unglücklich, Texte nicht an Wortenden abzuschneiden?!
Dieter Nuhr: Wer's glaubt, wird selig
Gestern und vorgestern war ich auf einer Dienstreise und Bahn fahren hat im Gegensatz zum Auto oder dem Flugzeug den Vorteil, dass man nebenbei in Ruhe noch andere Dinge tun kann. Normalerweise heißt das arbeiten, aber gestern habe ich dann endlich das aktuelle (neu kann man ja nicht mehr sagen) Buch von Dieter Nuhr mit dem Titel "Wer's glaubt wird selig" gelesen. Die Bücher von Nuhr haben den Vorteil, dass sie nicht nur gut geschrieben und komisch und unterhaltsam sind, sondern dass man sie auch schnell lesen kann. Einige Dinge in dem Buch stammen aus seinem aktuellen Programm, aber andere sind auch vollkommen neu. So entsteht ein durchgängiges und mit scharfer Zunge geschriebenes Buch - eben ganz in Nuhr-Manier. Wie beim Titel nicht anders zu vermute, kommen dabei vor allem religiöse Unstimmigkeiten auf den Tisch. Aber das sollte man schon selbst gelesen haben - in vier Stunden ist das gut zu erledigen.
Das einzige, was mir noch fehlt, wäre ein Kabarettprogramm von ihm. Das wäre sicherlich ein Traum ;-)
Frohes Neues 2008!
Das neue Jahr ist zwar schon einige Tage alt, aber dennoch wüsche ich allen, denen ich gerne in frohes neues Jahr gewüscht hätte und es bisher nicht persönlich konnte, ein frohes neues Jahr :-). Tja, aber ist das neue Jahr wirklich noch neu oder ist es schon wieder alt? Gibt es eigentlich einen radikalen Unterschied, zwischen dem 31.12.2007 und dem 01.01.2008? Genauso wie man an seinem Geburtstag auf einmal ein Jahr älter zu sein scheint? Wahrscheinlich sind die beiden Tage ziemlich identisch bis auf dass viele Leute wohl am 01.01. jedes Jahres nicht viel ausserhalb des Bettes tun können. Es ist eine willkürlich, vom Menschen gezogene Zeitgrenze. Naja, nicht ganz willkürlich, weil die Erde ein Jahr braucht, um die Sonne zu umrunden. Aber welcher Tag nun die Grenze ist, ist dabei völlig egal - die Chinesen feiern ihr neues Jahr auch erst noch! Stattdessen sind wir jedes Jahr wieder gezwungen Party zu machen und eine lange Nacht mit viel Böllerei und der daraus resultierenden Lärm- und Umweltbelastung zu ertragen.
Was kann man also von einem solch willkürlich ausgewählten Tag halten - oder kann man sogar von ihm profitieren? Ich glaube, man kann letzteres und zwar nicht in der Form erzwungenen Feierns nach endlosem Planungschaos, bei dem man sich jedes Jahr aufs Neue fragt, wie große Teile seines Freundeskreises überhaupt irgendetwas in ihrem Leben geplant bekommen... Man kann diesen Tag stattdessen auch für sich persönlich nutzen, indem man sich die willkürliche Grenze zu eigen macht und auch als Grenze für unangenehme Dinge der Vergangenheit sieht und sich neue Ziele für die Zukunft setzt. Dabei wäre es oftmals gut, wenn man nicht einfach nur irgendwelche komischen Vorsätze macht, die man eh wieder brechen wird (nur dieses Jahr wird alles anders, versprochen...), sondern indem man sich überlegt, was man vom Leben eigentlich will und dieses versucht Schritt für Schritt umzusetzen. Man sollte diesen Tag also für ein kurzes Innehalten nutzen, was aufgrund der Feiertage sogar ohne Arbeit geht - es sei denn man muss wegen Kopfschmerzen das Bett hüten, denn Nachdenken ist in diesem Zustand oftmals nur sehr schwer möglich....
Und was ist mein Fazit? Mein letztes Jahr war insgesamt durchmischt: Es hatte viele Höhen und Tiefen, aber es hatte definitiv einige positive Highlights am Ende. Insofern werde ich es alles in allem als ein gutes Jahr in Erinnerung behalten. Aber es gibt noch genug Ziele für 2008 und wahrscheinlich auch für die folgenden Jahre. Und einen guten Vosatz habe ich dann doch noch: Nächstes Sylvester gibt es kein Planungschaos (ja, es wird DIESES Mal klappen ;-) )
"Why do all the good things come to an end?" - Not!
Es ist zwar schon eine zeitlang her, aber da lief im Radio von Nelly Furtado "Why do all the good things come to an end?" rauf und runter und nicht wenige stimmten melancholisch ein. Es scheint ein Lied zu sein, welches entweder typisch deutsch ist (immer jammern) oder einen Vergangenheitsbezug der Menschen allgemein belegt. Dabei ist der Titel und der Liedtext mindestens irreführend, denn es gehen alle Dinge zu Ende, alles ist endlich und vergänglich. Und damit ist es eine Einstellungsfrage, ob nur die guten Dinge zu Ende gehen (Pessimist), nur die schlechten Dinge (Optimist) oder beide (Realist). Das schöne am Vergänglichen, auch wenn wir es an sich nicht mögen, ist die Chance, dass etwas Neues nachwachsen kann. So sollen doch die Sachen vorbeigehen, denn es werden tendenziell bessere nachkommen. Auch wenn gute Dinge beendet werden, so können und werden bessere nachkommen - wenn man sie läßt und nicht erstmal alles in der Vergangenheit anzweifelt und schlecht macht sowie kein Vertrauen mehr in die Zukunft setzt.
Was kann man also besser machen? Einfach mehr nach vorne schauen und hoffentlich mehr darauf vertrauen, dass die Dinge gut werden und nicht immer schlechter. Das ist ein Privileg meiner Urelterngeneration ("damals war alles besser"), welches wir uns nicht aneignen müssen. Also sollten wir einfach anfangen, die Zukunft selber zu gestalten und somit selbst dafür sorgen, dass sie besser als die Vergangenheit wird!
Fachvortrag und Doktorprüfung bestanden!
Am 23.11.2007 kam dann nach Berlin gleich der nächste - für mich größere - Höhepunkt in kurzer Zeit, weil meine Doktorprüfung anstand. Den Tag über war ich zugegebenermaßen doch sehr nervös. Wegen des Vortrags hatte ich keine Bedenken, aber auch die Prüfung war zum Glück mehr als fair und damit kein Problem. Und so habe ich mich riesig über das Ergebnis gefreut. Zwar darf ich mich noch nicht Doktor nennen (habe meine Urkunde ja noch nicht...), aber das Wesentliche ist jetzt hinter mir. Gleich nach der Verkündung wurde auch gefeiert, was mich umso mehr gefreut hat. Der Tag war echt schön, denn der Doktorhut ist super geworden und viele Leute, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, waren da! Dazu gehöhren meine Clausthaler Mitstudenten und insbesondere mein Patenonkel, den ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen hatte. Natürlich waren auch die wichtigsten Freunde, meine Familie sowie viele Studenten da. Alleine der Vortragsraum war mit über 40 Leuten richtig voll besetzt! Und weil Tobias, Fabienne und Sandra mit der Unterstützung anderer dann den Partyraum sehr schön hergerichtet haben, konnte richtig gut gefeiert werden! Besser kann es also nicht laufen :-)
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei meinem Doktorvater und Erstgutachter Prof. Schneider und meinem Zweitgutachter Prof. Marx Gómez sowie dem Prüfungsvorsitzenden Prof. Parchmann bedanken!
Berlin == 3. Platz
Am 15.11.2007 war nun die Endrunde des Bitkom-Hochschulwettbewerbes in Berlin. Das studentische Team, bestehend aus SE- und WI-Studenten, hatte sich ja qualifiziert und war auch gut vorbereitet an den Start gegangen. In der starken Konkurrenz wurde dann auch der dritte Platz erreicht, was ein sehr schönes Ergebnis ist! Herzlichen Glückwunsch an die Teammitglieder!
Der Abend war von der Bitkom sehr gut organisiert und auch das anschließende Buffet war sehr gut. Leider ist das Berliner Nachtleben am Donnerstag irgendwie recht mau. Und vor allem kommt man als Mann scheinbar nicht so einfach in die Clubs rein, wenn man keine Frau dabei hat, was mir vorher noch nie passiert ist!
Aber Bilder sagen sicher mehr als 1000 Worte: Das Teambild ist leider total verunglückt. Zumindestens ich schaue total deppert drauf aus. Ich hoffe, der Bitkom-Fotograf hat noch ein paar schöne gemacht. Aber um zu zeigen, dass ich nicht immer so dämlich in die Kameras geschaut habe, gibt's auch noch ein Foto, welches das Gegenteil beweist und eins, auf dem die Informatiker des Teams drauf sind.
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Erics sichere Hochzeit
denn sie wurde durch zwei Bodyguards verkörpert durch Torben und mich gesichert :-) Naja, wahrscheinlich nicht, aber dennoch ist das Foto irgendwie lustig.
Vor allem wenn man bedenkt, dass Verena mit Torben und mir an jeder Seite durch die Innenstadt gezogen ist. Aber uns fehlen noch definitiv die Sonnenbrillen. Ansonsten war die Hochzeit aber auch bedenkenlos zu besuchen, denn Armbrustschützen sicherten die mittelalterliche Gesellschaft vor Tauben und sonstigem Pack. So ging es dann mittelalterlich hoch her, was auch an dem Brautpaar deutlich zu erkennen ist. Und die schönen Fotos hat Verena gemacht, damit sich die Nachwelt auch lange an diesen ehrbaren Tag erinnern möge!
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin... :-)
Nein, ich bin noch nicht im DFB-Pokal :-) Und auch wenn ich mit nach Berlin fahre, so gilt mein Glückwunsch "meinen" Studenten, die beim BITKOM-Hochschulwettbewerb den Einzug in die Runde der bundesweit besten 5 Gruppen geschafft haben. Das interdisziplinänare Team - bestehend aus Informatikern und Wiwis - wird in Berlin sein Konzept für die SOAfizierung einer fiktiven Firma präsentieren und sich hoffentlich eine sehr gute Endplatzierung erkämpfen. Es ist ein komisches Gefü dann mal auf der Betreuerseite solcher Gruppen zu stehen. Ansonsten war ich immer auf der Teilnehmerseite und konnte die Extase der Betreuer/Lehrer/was auch immer nicht ganz nachvollziehen. Aber nun geht's mir genauso und ich habe mich riesig über diesen Erfolg gefreut. Also auf geht's nach Berlin!
Tanzen, tanzen, tanzen
Kaum denkt man, die ganzen Auftritte im Aegi und den Bällen sind vorbei, dann kommt ein nett grinsender Tanzlehrer um die Ecke und hat gleich mal wieder 4 neue Termine. Und ich habe immer noch nicht die Fotos von den letzten..., wobei ich diese echt gerne mal hier zeigen würde. Also auf geht's wieder Swing tanzen und ehrlich gesagt ist es dann doch recht angenehm, wenn man weiß, dass eine Formation schön schnell und lustig zu tanzen ist und dass man dafür sogar kaum noch was tun muss, weil man die Schritte echt total verinnerlicht hat. Und so sollte Tanzen dann auch sein - das Gefühl das man etwas gut kann (ja, es ist nicht perfekt) und gleichzeitig noch Spass macht. Aus genau dem Grund würde ich auch sehr ungerne Turniere tanzen glaube ich, weil ich mir nicht den Spass an der Sache kaputt machen lassen will durch Erfolge, die dann vielleicht doch mal ausbleiben. Dafür habe ich aber in dieser Situation nette Tanzpartnerinnen, die regelmäßig mit mir tanzen. Und das führt dann dazu, dass man auf Partys und Hochzeiten auf einmal als Mann total gefragt ist und sogar mit der bis dahin unbekannten Mutter der fast unbekannten Braut den 2. Tanz des Abends (der 1. ist ja dem Ehepaar vorbehalten) tanzt. Dazu habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass ich besser tanzen gelernt habe. Einfach noch mehr das Gefühl für die Musik und die Bewegung aufgenommen habe. So kann es also weitergehen :-)
Immer um die Welt herum...
Neben so nützlichen Sachen wie der Weltkarte gibt es auch sehr (unfreiwillig) lustige Sachen im Netz. Wie ich auf housetunez.de gefunden habe, gibt es wirklich Leute, die den Text zu Around the World ins Netz stellen... Ob auch die Anzahl der Wiederholungen wirklich richtig ist? Ich werde es jedenfalls nicht überprüfen....
Roco Universalkupplung
Wie berichtet habe ich mir die Roco 103 gekauft. Der eigentliche Anlass ins Geschäft zu gehen waren aber eigentlich, dass ich Kupplungen für Wagenbausätze brauchte. Roco hat nun die Universalkupplung wieder aufgelegt, die man netterweise gleich im 50er-Pack bekommt. Das schhöne daran ist, dass die Kupplungen deutlich billiger sind als einzeln und man kriegt noch dazu einen Handentkuppler mit - etwas, was ich mir immer mal bauen wollte, aber es nie getan habe und nun netterweise auch nicht mehr muss :-) Die Kupplungen sind echt gut. Sie kuppeln sehr kurz und ich habe bei allen Piko- und älteren Roco-Wagen eingebaut. Seitdem fahren die alten Roco TUI-Wagen auch richtig schön kurzgekuppelt und die Piko-Wagen lassen sich mit der Roco Digitalkupplung auch sehr schön benutzen :-)
Diss vorbei
Endlich ist es geschafft und schon vor zwei Wochen habe ich 5 Exemplare meiner Diss mit jeweils 249 Seiten abgegeben. Leider haben sich meine Pläne gleich Urlaub zu machen etwas zerschlagen, aber seit gestern habe ich dann offiziell Urlaub... und bin krank geworden. Manchmal holt sich der Körper dann halt doch alles wieder zurück. Aber so habe ich wenigstens eine Ausrede lange schlafen zu können: Natürlich nur um gesund zu werden :-) Aber wenn man eh nichts Sinnvolles tun kann, kann ich ja nun auch ein paar kleine Texte für meine Homepage schreiben.
Eine Entspannungsphase ist auch sicherlich sehr willkommen, denn gegen Ende der Doktorarbeit muss ich wohl ziemlich fertig ausgesehen haben.Jedenfalls hat meine Mutter netterweise eine Art Adventskalender für die Doktorarbeit gebastelt und noch gleich am selben Tag vorbeigebracht. Das war eine wirklich nette und aufbauende Idee, auch wenn ich bisher noch keine Schololade davon gegessen habe, weil ich das Werk nicht kaputt machen will :-(
Roco-Kran 46903
Weit vorher mitten während des Doktorarbeitschreibens hatte ich auch noch Geburtstag. Eines der vielen Geschenke war ein Gutschein für den Märklin-Kran 46715. Also auf zum Fachhändler und dort gab es noch als Sonderaktion für denselben Preis (ca. 100 €) den Roco-Kran 46903. Dieser Kran ist der totale Hammer... Habe mir dazu noch den Magneten sowie den Scheinwerfer gekauft und nun kann es richtig losgehen: Man kann über die Digitalzentrale den Kran schwenken, heben und den Haken rauf und runter bewegen. Das macht ziemlich viel Spaß und ist eine echte Bereicherung sowie eine sehr gute Demonstration für die Möglichkeiten, die man mit der digitalen Steuerung auf Modelleisenbahnen hat!
Südwind ist komplett
Irgendwann mal hatte es als Idee angefangen: Ich wollte den Südwind von Märklin haben. Die blau/beigen bzw. rot/beigen Wagen fallen so in meinen Kindheitsmodelleisenbahnhöhepunkt und sehen einfach gut aus. Nachdem bereits drei Wagenpackungen (also 9 Wagen) in meinem Regal lagen, fehlte nur noch der Speisewagen mit fernsteuerbaren Stromabnehmer sowie eine passende Lokomotive. Den Wagen haben ich netterweise zum Geburtstag bekommen. Ein sehr schickes Teil! Als ich nun meine Diss abgegeben hatte, habe ich angefangen ein paar elektronische Teile zum Baseln zusammenzukaufen. Dabei musste ich auch in einen Modelleisenbahnladen, der die Roco 103 aus der Sonderaktion vom letzten Jahr noch günstig verkaufte. Da konnte ich nicht wiederstehen und habe nun den Zug komplett. Allerdings habe ich dafür noch nicht genug Gleise... Die Lok mit 7 Wagen füllen mein Wohnzimmergleisoval zum Rumspielen mehr als genug aus. Es wird also allerhöchste Eisenbahn, dass ich endlich mit meinen Modulen weiterkomme, denn den Zug in seiner Gesamtheit mit 10 Wagen zu sehen, muss echt eine Augenweide sein!
Führt Politiker-Schulungen durch!
Mit Kopfschütteln habe ich die letzten Wochen und Monate unseres politischen Theaters wahrgenommen. In welcher Welt leben "unsere" Poltiker eigentlich? Man hat sich ja schon dran gewöhnt, dass sie von technischen Dingen, wie Kopierschutz vs. Abspielschutz keine Ahnung haben. Somit war die neue Urheberrechtsnovelle leider abzusehen. Aber es geht ja leider noch weiter: Verbot von "Hacker-Tools" (lustig, dass der Einsatz solcher den chinesischen Einbruch in deutsche Computer hätte unterbinden können...), Bundestrojaner (am besten ohne richterlichen Beschluss, damit wir unseren Rechtsstaat gleich aufgeben können) und dann das Abschießen von Flugzeugen (damit wir unsere Verfassung und Verfassungsrichter auch gleich mit beerdigen können). Dazu zwei Minister auf dem Paniktrip (wir wissen nicht wer, wann, wie und wo, aber wir sind uns sicher, dass wir irgendwann mit Atomwaffen angegriffen werden), damit das dumme Volk ihnen auch alles abkauft. Vielleicht hat ja Schäble das von dem Guido damals nicht so sehr verstanden: Das Guidomobil sollte gute Laune machen - das Wolfomobil tut das sicher nicht...
Eigentlich wäre es an der Zeit die heutige Politikergeneration kollektiv in den Ruhestand zu schicken (ohne die unverdienten (hohen) Pensionen), denn es scheint im Moment keine vernünftigen Alternativen zu geben. Stattdessen sollte man Fachleute den Job machen lassen. Zum Beispiel müssten alle Gesetze, die Computer betreffen, durch Computerfachleute abgesegnet werden, die unter keinen Umständen Gelder von betroffenene Firmen empfangen dürfen (aber Politiker wehren sich ja schon gegen die Offenlegung von finanziellen Begünstigungen). Damit könnte man viel Mist schonmal abwenden. Und wenn es dann immer noch Politiker braucht, dann bitte nur mit staatlichem Abschluss inkl. der Rolle der Verfassung, des Verfassungsgerichts und der Verantwortung dem Volk und nicht sich selbst oder Firmen gegenüber!
TravBuddy Reisekarte
Manchmal gibt es doch lustige Dinge im Web, z.B. einen Dienst, wo man sich seine persönliche Karte mit den Ländern erstellen kann, in die man schon gereist ist. Noch fehlen mir einige, aber die vielen Konferenzen und damit verbundenen Reisen sind sicherlich ein Vorteil der Unitätigkeit.




